Mobile Router: Netgear, TP-LINK oder Telekom

23. Februar 2022 • News

Drei Marken – drei Meinungen

Immer mehr Netzbetreiber rüsten ihre LTE-Netze auf LTE Advanced oder LTE+ auf. Daher verlangen viele Nutzer nach leistungsstarken LTE-Mobilfunk-Hotspots, um möglichst hohe Geschwindigkeiten aus den LTE-A- oder LTE+-Netzen zu erhalten. Die mobilen Router Netgear Nighthawk M1 und TP-Link M7650 sind die aktuellsten 4G Portable WiFi Router von TP-Link und Netgear. Die Telekom bietet mit der Magentamobil Speedbox 2 ebenfalls einen mobilen Router an. Wir haben alle drei Geräte unter die virtuelle Lupe genommen.

Fragestellung

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen WLAN und WiFi?
WLAN steht für „Wireless Local Area Network“, was so viel wie kabelloses lokales Netzwerk bedeutet. WiFi ist die Abkürzung für „Wireless Fidelity“, wobei es sich ursprünglich um einen Markennamen handelte. Mittlerweile werden im deutschen Sprachgebrauch beide Begriffe gleichwertig verwendet, auch wenn es geringe Unterschiede gibt. Im Ausland ist der Begriff WLAN nicht gebräuchlich, da wird nur die Bezeichnung WiFi verwendet.

TP-Link M7650

Dieser 4G Mobile WLAN-Hotspot bietet TP-Link M7650 LTE theoretisch bis zu 600 Mbit/s im Download und 50 Mbit/s im Upload, was natürlich abhängig vom jeweiligen Mobilfunknetz ist. Ein gleichzeitiges Surfen soll mit bis zu 32 Geräten möglich sein. Der 3000-mAh-Akku soll Energie für bis zu 15 Stunden Betrieb liefern. Über den microSD-Kartenslot erhalten Sie bei Verwendung eine zusätzlichen microSD-Karte bis zu 32 GB zusätzlichen Speicherplatz.

Gesteuert wird der TP-Link M7650 Router entweder über das 2,2“ LCD-Display und zwei Tasten, über die TPMiFi-App oder ein netzbasiertes Interface. Laut Hersteller ist das Gerät mit allen gängigen europäischen SIM-Karten kompatibel. Ebenfalls lässt es sich mit Android- und iOS-Smartphones gleichermaßen gut bedienen. Preislich liegt das Gerät bei rund 175 Euro.

Netgear Nighthawk M1

Bei diesem 4G Mobile WLAN-Router ist laut Hersteller eine theoretische Downloadgeschwindigkeit von 1 GBit/s möglich. Die Uploadgeschwindigkeit ist mit bis zu 150 Mbit/s angegeben. Der verwendete 5040-mAH-Akku soll für eine ganztägige Verwendung geeignet sein. Ein zusätzlicher Akku ist separat erhältlich. Das 2,4“ LCD-Touch-Display ist einfach zu bedienen. Eine gleichzeitige Nutzung mit 20 Geräten ist ebenfalls möglich. Über die zwei USB 2.0-Schnittstellen, lassen sich Daten streamen oder übertragen. Auch dieser mobile WLAN-Router ist mit allen gängigen Mobilfunkanbietern kompatibel und so im jeweiligen Mobilfunknetz nutzbar. Preislich schlägt das Gerät mit um die 300 Euro zu Buche.

Magentamobil Speedbox 2

Auch die deutsche Telekom bietet einen mobilen WLAN-Router an. Die Downloadgeschwindigkeit beträgt hier bis zu 300Mbit/s, die Uploadgeschwindigkeit bis zu 50Mbit/s. Die Leistung des Akkus beträgt 4.100-mAH, was ungefähr in der Mitte der beiden vorherigen Geräte liegt und eine Betriebsdauer von um die 18 Stunden vermuten lässt. Exakte Angaben macht der Hersteller dazu nicht. Das Gerät verfügt über eine USB-C-Schnittstelle. Die Bedienung erfolgt recht einfach über die Tasten an der Front. Display ist hier Fehlanzeige.

Laut offiziellen Angaben ist das Gerät mit einem Telekomvertrag zu bekommen. Das legt den Schluss nah, dass es auch nur mit den SIM-Karten der Telekom betrieben werden kann. Ohne einen Vertrag wird es für rund 100 Euro angeboten. Optisch ist das Gerät im typischen, altbackenen Telekom-Design gehalten.

Logo Ratgeber Datenrettung

Tipp der Redaktion:

Wenn Sie iPhone-Nutzer sind, dann zeigen wir Ihnen hier, wie Sie ein Backup von Ihrem Smartphone erstellen.

Fazit

Wenn Sie in Ihrem Ferienhaus, dem Kleingarten oder am Strand schnelles Internet benötigen und einen eigenen Hotspot installieren wollen, sind die drei genannten Geräte allesamt geeignet.

Jürgen Will

Wenn Sie in Ihrem Ferienhaus, dem Kleingarten oder am Strand schnelles Internet benötigen und einen eigenen Hotspot installieren wollen, sind die drei genannten Geräte allesamt geeignet. Beachten Sie aber, dass grundsätzlich das vorhandene Mobilfunknetz und dessen Geschwindigkeit über die Leistung entscheiden, die Sie letztlich bekommen. Entscheiden Sie sich je nachdem, was Ihr Budget hergibt und wie die Nutzungsanforderungen ausfallen. Auch wenn es bereits mobile G5-Router gibt, so ist einen G4-Router aktuell noch die bessere Wahl, da das G5-Netz noch nicht ausreichend ausgebaut ist und die Preise für diese Geräte verhältnismäßig hoch ausfallen.


Bildquelle: 3385451 © Tumisu @ pixabay.com

VG WORT
Über die/den Autor/in: Jürgen

Jürgen hat auf einer nicht staatlichen Fachhochschule IT studiert. Er ist seit Anfang der 1990er Jahre als Journalist tätig, war Ressortleiter bei einer Wochenzeitung, ist Redaktionsleiter für ein Musik-Magazin, das alle 8 Wochen in Deutschland, Österreich, Schweiz und Luxemburg erscheint und schreibt neben Blogs, Fachtexte und Bücher.

Jürgen