Daten mit X-PHY® vor Ransomware schützen

27. Februar 2022 • News

Ist eine Festplatte mit Künstlicher Intelligenz die Lösung?

Diese zukunftsträchtige Technologie bietet einen erweiterten Schutz vor Datendiebstahl und Lösegelderpressern. Die Rede ist nicht von einer Software, sondern von einer Festplatte, ausgestattet mit X-PHY®; einer künstlichen Intelligenz, die abweichendes Nutzerverhalten erkennt und darauf reagiert. Auch Selbstzerstörung ist eine Option. 

Wachpersonal, Reinigungskraft und Gesundheitsmanager: Künstliche Intelligenz als erweiterter Arm des Menschen

Richtig – das heißt mit Vorsicht und geübtem Sicherheitsbewusstsein eingesetzte – Künstliche Intelligenz kontrolliert nicht nur Geschirrspüler und Waschmaschinen, saugt und wischt Böden oder sorgt für dauerhaft gute Raumluft. KI kann auch als Schutzschild gegen Angriffe mit krimineller Absicht dienen.

Welche Gefahren durch KI bei unüberlegter Nutzung im SmartHome drohen können, hat RD-Redakteur Jürgen in seinem Artikel “IT-Sicherheit im SmartHome” bereits eindrücklich geschildert. Künstliche Intelligenz ist nur dann hilfreich, wenn man über ein vernünftiges IT-Security Mindset verfügt und bereit sind, sichere IT-Gewohnheiten in den persönlichen SmartHome-Alltag zu integrieren.

KI als zusätzliche Verteidigungseinheit

Screenshot X-PHY Lenovo Gaming-Laptop
Screenshot: Claudia Felbermayer © FlexxonStore

KI kann aber nicht nur unseren Alltag vereinfachen, sondern auch für einen höheren Schutz von Daten sorgen.  Davon jedenfalls ist Flexxon, der Hersteller von Flash-Speicherlösungen mit Sitz in Singapur, überzeugt. Mitte des Jahres 2021 brachte das Unternehmen eine NVMe-SSD mit eingebetteter Künstlicher Intelligenz auf den fernöstlichen Mart, welche das Nutzungsmuster des Anwenders überwacht und den Zugriff stoppt, sobald es Unregelmäßigkeiten bei Schreib- und Lesevorgängen erkennt. Damit richtet sich das Angebot vor allem an Userinnen und User mit hohem Schutzbedarf, die sich nicht allein auf die Firewall verlassen möchten. 

Flexxon selbst sieht X-PHY® als “letzte Verteidigungslinie”, die den Computer nach unbefugtem Eindringen in das System mit einer zusätzlichen Schutzbarriere auf Hardware-Ebene ausstattet. X-PHY® beobachtet Datenbewegungen, sperrt sich bei Verdacht auf unerlaubten Zugriff selbst und setzt einen Alarm via E-Mail ab. Um die Verfügungshoheit über seine Daten wiederzuerlangen, gibt sich der User via dynamischen Authentifizierungsprozesses als akkreditierter Benutzer zu erkennen.

Für besonders sensible Daten, wie sie etwa vom Militär oder von Ministerien verarbeitet werden, bietet X-PHY® die Option an, die Daten auf der SSD nach Erkennen eines unbefugten Eindringens zu zerstören. Mittels X-PHY® App bleibt der Besitzer jederzeit mit seiner SSD verbunden, und steuert diese von der Ferne aus. 

X-PHY® ist weltweit lieferbar

Derzeit gibt es das Laufwerk nur über den FlexxonStore zu kaufen, und kostet dort umgerechnet rund 320 Euro. Wer mit der Festplatte allein nichts anzufangen weiß, lenkt sein Augenmerk auf Lenovo-Laptops mit integriertem X-PHY®. Sie sind aktuell ebenfalls nur über den FlexxonStore zu beziehen, aber weltweit lieferbar. Der Preis eines Lenovo Laptops mit X-PHY® beginnt bei umgerechnet rund 1.750 Euro, der Lenovo Z14 Gaming-Laptop aus der ZEPTO Serie mit 16 GB RAM und 1 TB X-PHY® SSD ist um rund 2.700 Euro zu haben.

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Tipp der Redaktion:

Die Bezahlung im FlexxonStore erfolgt in Dollar. Kalkulieren Sie daher Transaktionskosten bzw. Bankspesen ein, die für die Durchführung einer manuellen Buchung erhoben werden!

X-PHY® ist die weltweit erste NVMe-SSD mit integrierter Künstlicher Intelligenz, die das Eindringen von Ransomware erkennt und sich daraufhin selbst sperrt und auf Wunsch zerstört. Die innovative Technologie kann eine unbefugte Übernahme der Datenhoheit erfolgreich verhindern.

VG WORT
Über die/den Autor/in: Claudia

Claudia begann ihren beruflichen Werdegang als technische Redakteurin mit Fokus auf Verdichter und Kompressoren. Als junge Erwachsene wollte sie ihren Horizont noch in anderen spannenden Bereichen erweitern. Nach einem Ausflug in behördlichen Wirkungskreisen begann sie, Unternehmen redaktionell bei der Planung und Umsetzung zu unterstützen. Mit den Jahren bildeten sich zwei Interessenkreise heraus: Sprache im Allgemeinen (und Schreiben als bevorzugtes Ausdrucksmittel) sowie die Themen Sicherheit und Technik. Claudia ließ sich, gestützt vom Bundesverband professioneller Werbetexter Deutschland e.V., als professionelle Werbetexterin zertifizieren. Dadurch haben sich ihre Kompetenzen um den Bereich Marketing erweitert. Heute leitet Claudia ein Team professioneller Redakteure, die ihre Arbeit durch deren Schwerpunkte nochmals um ein Vielfaches ergänzen.

Claudia