Die Top Passwörter im Jahr 2021

12345, qwerty und fuckyou

12. Dezember 2021 • News

Das Eingeben von Passwörtern ist für die meisten Menschen heutzutage das tägliche Brot. Schon beim Hochfahren des Computers muss man den eigens festgelegten Code eingeben. Anders ist kein Zugriff möglich. Doch leider nutzen die meisten Nutzer und Nutzerinnen immer noch unsagbar unsichere Passwörter und gefährden damit die eigenen und manchmal auf fremde Daten. Doch es geht auch anders – ich zeige wie. 

Gängige Passwörter – so sollten sie nicht sein 

Passwortsicherheit

Den eigenen Geburtstag oder auch nur eine einfache Zahlenreihenfolge wie 1,2,3,4,5,6: Was die Wahl von Passwörtern anbelangt, sind die meisten von uns echt unkreativ und fahrlässig. Besonders schwierig ist es sogar, wenn man überall das gleiche Passwort wählt, weil man viele unterschiedliche womöglich vergessen würde. Blöd nur, dass Passwörter ein Schutzmechanismus sind, der sogar wunderbar funktioniert, wenn man ihn denn richtig wählt. Tut man das nicht, kann das verheerende Folgen haben: Denn private Dateien, Zugänge zu Social Media Kanälen oder das Konto von Amazon, möchte wohl niemand in fremden Händen wissen. 

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Tipp der Redaktion:

Unter Nordpass gibt es eine Liste der in 2020 in Deutschland genutzten 200 schlechtesten Passwörter. Die Liste zeigt auch, wie oft die jeweiligen Passwörter gewählt wurden und wie lange es im Durchschnitt dauert, bis man sie geknackt hat. Clever wäre es, wenn man diese Liste nach seinen eigenen Passwörtern durchsucht. Findet man sie, sollten sie dringend geändert werden. Denn wer will schon Accounts oder private Dinge mit einem unsicheren, leicht zu knackenden Passwort schützen? Ich jedenfalls nicht.

So gehen sichere Passwörter

Vermutlich hat das jeder schon einmal gehört: Wirklich sichere Passwörter sollten aus (scheinbar) zufälligen Zahlen, Buchstaben und Sonderzeichen bestehen. Ich habe einen wirklich guten Tipp, wie man sich scheinbar zufällige Ansammlungen von Zeichen zu nutze machen kann: Ich nämlich denke mir für ein neues Passwort immer einen Satz aus und nehme für das Passwort dann nur die Anfangsbuchstaben der einzelnen Wörter. So entsteht eine für Fremde willkürliche Ansammlung an Buchstaben und Zahlen, auf die niemand einfach so kommt. Sicherer geht es quasi nicht. 

Ein Beispiel wäre also der Satz: “Ich esse sehr gerne eine Pizza mit Thunfisch und Zwiebeln!” Das abgeleitete Passwort wäre dann: Iesg1PmTuZ!

Wichtig: Damit man das Passwort auch immer parat hat, sollte man sich den Satz auch gut merken können.

Alexandra Dahmen

Auch ein Passwortmanager wie zum Beispiel LastPass ist eine wunderbare Idee um die verschiedenen Passwörter unterschiedlichster Accounts perfekt und sicher verwalten zu können. Hier hinterlegt man alle seine Passwörter und sichert diese mit einem Master-Keyword. Für mich perfekt: Denn weil ich von Natur aus eher vergesslich bin, kommt es mir wirklich gelegen, mir nur ein Passwort merken zu müssen.


Bild: 3534409 by mohamed_hassan, @ pixabay

VG WORT
Über die/den Autor/in: Alex

Alexandra Dahmen hat während ihres Studiums bereits als freischaffende Autorin für verschiedene Kunden und große deutsche Tageszeitungen gearbeitet.

Seit ihrem Studienabschluss 2016 hat sie sich im Rahmen ihrer Autorentätigkeit vor allem auf die Schwerpunkte Verbraucher, Freelancer und Gesundheit spezialisiert. Als Journalistin ist sie nach wie vor in den Bereichen Blaulicht und Celebrity tätig.

Alex